Unter Fango versteht man die Anwendung von heißem vulkanischem Mineralschlamm. Normaleweise wird dieser als Schlammpackung auf die erkrankte Körperstelle aufgetragen.


Bei der Anwendung wird das Naturmoor auf eine Temperatur von 50 - 55 °C erhitzt und als so genannte Schlammpackung auf die erkrankten Bereiche des Körpers aufgetragen. Anschließend wird der Körper zwecks optimaler Wärmespeicherung in Folie, Leinentücher oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer solch einer Behandlung liegt zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme des Fangos in das tief liegende Gewebe eindringen kann und dieses somit lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmt.
Insbesondere von der damit verbundenen Wärmebehandlung, daneben auch von den enthaltenen Huminsäuren, verspricht man sich einen positiven Einfluss auf das Endokrine System und eine Förderung der Durchblutung des Körpers.
Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen ist wissenschaftlich belegt.